Turnusgemäß findet die Jahreshauptversammlung eigentlich im Januar statt. Coronabedingt mussten sie heuer bis zum 08. August 2021 aufgeschoben werden.

„Auf mittlerweile 351 Mitglieder und, dass der ganze Verein – vor allem aber die Kinder und Aktiven – jedes Mal so fesch beinand sind, bin ich besonders stolz.“, so eröffnete der erste Vorsitzende, Martin Schober, die 122. Jahreshauptversammlung des Baschtler Trachtenvereins.

Seit der letzten Jahreshauptversammlung im Januar 2020 musste der Verein natürlich wie alle anderen auch auf sein aktives Vereinsleben verzichten. Die Baschtler haben jedoch nicht geschlafen! Vor allem nicht in der Kinder- und Jugendarbeit, wie Jugendleiterin Irmi Fink berichtete. Mit einer Nikolaustüte, einem Faschings-Gaudi-Packerl und einem Ostereier-Malwettbewerb wurde die Jugend bei Laune gehalten und auch die Plattlerproben wurden sofern es erlaubt war durchgezogen und so darf der Verein heuer sogar auf 10 neue Plattlerkinder stolz sein.
Des Weiteren berichteten Angelika Gasbichler, Hans Weiß und Traudi Schober aus ihren Protokoll- und Kassenbüchern vom vergangenen Vereinsjahr.
Auch die Goaßlschnoizer mussten auf ihr jährliches Almfest verzichten, die Proben und kleine Gastauftritte waren aber bedingt möglich, so erster Schnalzervertreter Simon Maurer.
Für den Maibaum am Dorfplatz in Roßholzen mussten die Tafeln wieder ausgebessert werden. Gisela Schober und Ludwig Staber haben sich ehrenamtlich dieser Sache angenommen und dafür einen kleinen Präsentkorb erhalten.
Der Höhepunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung war jedoch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Josef Fembacher wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ebenso Irmgard Stuffer, welche sich aber entschuldigen ließ. Cilli Schweinsteiger wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Die letztjährig gewählte Dirndlvertreterin Elisabeth Bogenhauser musste ihr Amt leider frühzeitig niederlegen, Angelika Schober war aber sofort bereit es kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu übernehmen.
Zum Schluss dankte der zweite Bürgermeister der Gemdeinde Samerberg, Christoph Heibler, in seinem Grußwort für die geleistete Arbeit und lobte besonders die „kleinen Engel“, die mit der Jugendarbeit dem Verein den Schwung fürs Leben geben.

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