Bericht & Protokoll von Angelika Gaßbichler

Die Jahreshauptversammlung des Gebirgs-Trachten-Erhaltungs- und Schützenverein „Almenrausch“ Roßholzen erinnerte zu großem Teil an sehr besondere Momente des 120.ten Jubiläumsfestes im vergangenen Sommer.  Großen Dank sprachen der Festausschuss und die gesamte Vorstandschaft allen Helfern, Spendern, Verantwortlichen und Grundanliegern für alle Veranstaltungen aus. Ein so großes Fest könnte nur mit einem überragenden Zusammenhalt und unermüdlichem Einsatz der Mitglieder gefeiert werden, was in Roßholzen am Samerberg absolut der Fall ist. Auch zählten der Einsatz und Mithilfe vieler Vereine, wie die Freiwillige Feuerwehr, Leonhardiverein und der Kirchenverwaltung.

Mit großer Freude berichtete Vorsitzender Martin Schober über die derzeit 357 Mitglieder in dessen „kleinem“ Verein. Schriftführerin Angelika Gaßbichler verlas einen ausführlichen Jahresbericht, sowie Hans Weiß, als Kassenwart, einen genau detaillierten und zu entlastenden Kassenbericht. Jugendleiterin Irmi Fink teilte mit, dass 30 Kinder und Jugendliche den Verein von der Aktiven Seite präsentierten und versprach zum Dank einen Tagesausflug zu organisieren. Die Baschtler Goaßlschnalzer bestanden derzeit, laut Markus Schober, aus fast 30 eigenen Schnalzern, die das 30-jährige Gründungsjubiläum mit Stolz feiern konnten. Ein besonderer Moment war für Notburga Dingler und Katharina Stuffer die Übergabe der Urkunde und des goldenen Ehrenzeichens für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein. Rainer Nitzsche, der Vereinsfotograph, zeigte einen Bildervortrag der vergangenen Veranstaltungen und erhielt für seinen freiwillig geleisteten Arbeitseinsatz ein Geschenk. Der Hoagart im Herbst war im voll besetzten Moarhof in Roßholzen ein voller Erfolg. Schober hoffe auf weiterhin gutes Vereinsgeschehen und wies auf die nächsten Termine hin, zum einen das Baschtler Theater, die „Die drei Eisbären“ auf die Bühne bringen wollen. Aufführungstermine sind am 15./16. und 22./23. März beim Badwirt in Roßholzen.

 

Protokoll

  1. Jahreshauptversammlung am 08. Februar 2019

 Am Freitag, den 08. Februar 2019 wurde beim Badwirt in Roßholzen die

  1. Jahreshauptversammlung des Gebirgs-Trachten-Erhaltungs- und Schützen-Verein (GTEV) „Almenrausch“ Roßholzen e.V. abgehalten. Nach der Kirche zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder, eröffnete Erster Vorsitzender Martin Schober die Versammlung und gab die Tagesordnung bekannt.

 

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Schriftführers
  4. Bericht vom Kassenwart
  5. Entlastung der Kassenwarte und der Vorstandschaft
  6. Bericht des Jugendleiters
  7. Bericht der Goaßlschnalzer
  8. Bericht der Schützenmeisterin
  9. Bericht des 1. Vorsitzenden
  10. Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft
  11. Grußworte von Pfarrer und Bürgermeister
  12. Wünsche und Anträge
  13. Neuaufnahmen

 

  1. Begrüßung

Vorstand Schober begrüßte alle Anwesenden Vereinsmitglieder, besonders alle Träger des Ehren- und Gauehrenzeichens, Ehrenvorstand Barthl Binder, Schirmherr und Ersten

Bürgermeister Georg Huber, Zweiten Bürgermeister Christoph Heibler und alle anwesenden Gemeinderäte, Diakon Günter Schmitzberger, Delegierte des Kreisjugendrings Irmi Fink, alle Vorstandskollegen und die Wirtsleute Renate und Walter Stockmaier.

  1. Totengedenken

Beim Totengedenken wurde eine Gedenkminute an die verstorbenen Mitglieder abgehalten, besonders an die Verstorbenen des letzten Jahres Antje Steiger, Maria Estermann, Josef Buchauer, Ehemaliger Gebietsvertreter Erwin Huber und Maria Stuffer aus Holzmann.

  1. Bericht des Schriftführers

 Die Schriftführerin Angelika Gaßbichler berichtete ausführlich über das vergangene Jahr, vor allem über das 120-jährige Jubiläum.

  1. Bericht vom Kassenwart           5. Entlastung der Kassenwarte und der Vorstandschaft

Den detaillierten Kassenbericht des Vereins und der Schützen verlas der Kassenwart Hans Weiss.

Die beiden Kassenrevisoren, Michael Huber und Hans Schrödl konnten die Entlastung erteilen.

So wurden die beiden Kassenwarte, die Schützenmeisterin, Gertraud Schober, und die Vorstandschaft einstimmig von der Versammlung entlastet.

  1. Bericht der Jugendleiterin

Jugendleiterin Irmi Fink berichtete über 24 Proben im letzten Jahr mit insgesamt 30 Kinder in der Kinder (20 Dirndl und 10 Buam)- und Jugend-Aktiven-gruppe (12 Dirndl und 12 Buam). Am 10.3. war Gwandprobe, am 19. 3. die Erste Plattlerprobe. Aufgrund der Hallensperre beim Badwirt wegen Brandschutzmaßnahmen konnten unsere Proben in Grainbach in deren Vereinsheim abgehalten werden. Zum 120-jährigen Gründungsfest wurde mit allen Gruppen der Holzrichtertanz einstudiert und die Kinder sangen den Auftakt. Dank an Vorplattler, Dirndlvertreterin, Ziacherer und Vorstandschaft für deren Einsatz und Zusammenarbeit. Ein Frisierkurs fand für die Mädels und Frauen statt, den Marianne Sattelberger abhielt.

Auf dem aktuellen Jahresprogramm stehen das Vereinspreisplatteln, das Vier-Vereine-Preisplatteln, Bestandsaufnahme vom Kinderg´wand. Sie bedankte sich auch für die Ehrung und Urkundenübergabe des Gaujugendrings am Festabend.

Als Delegierte im Kreisjugendring wurde sie weiter aufgestellt und hatte 5 Sitzungen.

  1. Bericht der Goaßlschnalzer

Schnalzervorstand Michael Schober wurde wegen Krankheit entschuldigt. Markus Schober berichtete als Vertretung über 32 Schnalzerproben und 17 Auftritten (ohne das Fest). Die Jugend, die von Martin Maurer angelernt wird besteht derzeit aus 7 Schnalzern. Das Dandlbergfest war ein gelungener Abend, jedoch wenige einheimische Besucher. Am Festzelt feierten die Schnalzer das 30-jährige Jubiläum am Kesselfleischessen und erhielten dafür eine Hutanstecknadel. Kann erworben werden. Auch wurde mit allen fast 30 Schnalzern ein neues Gruppenbild aufgenommen.

Für den Ausflug auf die Karalm ging ein Dank an Almbauer Christoph Staber. Dank an alle Mitglieder und vor allem seinem Vertreter Josef Stuffer und dem Jugendvertreter Martin Maurer.

  1. Bericht der Schützenmeisterin

Gertraud Schober, die Schützenmeisterin, wurde durch Hans Auer vertreten. Am 13. November wurde mit den Schießabenden begonnen. 29 Schützen wurden gezählt, dazu neu im Programm

5 Jugendschützen. Das Freundschaftschießen mit den Törwangern Schützen ist das nächste Ziel.

Dank an alle Schützen, Helfer und den Wirtsleuten für die stetige Hilfe und Verpflegung. Die Saison gehe noch bis Ende März.

  1. Bericht des Ersten Vorsitzenden

Im Anschluss übernahm Vorsitzender Schober wieder das Wort.

Der Verein bestehe derzeit aus 357 passiven und aktiven Mitgliedern und 30 Minderjährigen. 20 Mitglieder trugen derzeit das Goldene Gauehrenzeichen. Im Jahr 2018 konnten 20 Neuaufnahmen notiert werden.

Er berichtete über das Maibaumfest, an dem sehr viele freiwillige Helfer und Spender beteiligt waren, den Maibaum nach dem Sturz wieder aufzustellen. Stifter war Josef Stuffer aus Steinkirchen, Tobias und Barthl Binder hatten die neuen Tafeln ausgeschnitten, Gisela Schober und Ludwig Staber hatten diese bemalt und lackiert, Hans Willkommer spendierte die Eisen und Max Staber bearbeitete diese, Andreas Huber übernahm die Baggerarbeiten. Ein Dank ging an alle, auch an die Gemeinde für die Dorfplatzgestaltung.

Zur Wallfahrt nach Maria Eck waren leider nur 16 Mitglieder dabei, obwohl eine Kerze für die Festwoche mitgenommen und geweiht wurde. Dank nochmal an Theresa Schober fürs Kerzenbasteln.

Fürs Fest 2018 bedankte sich Schober nochmals ausdrücklich bei den Grundanliegern Barthl Mayer, Toni Staber, Peter Maurer und Gidi Moser. Dank auch an allen Helfern die mit Maschinen vorgefahren waren, Aktiven Trachtlern für die Bargestaltung, Christina Maurer, Traudi Schober, Irene Schober, Johanna Riepertinger für die Übernahme der Kuchenbar, Hans Auer für die Organisation an der Schänke, allen Frauen für die Blumengestaltung und Spenden, Michael Schober, Peter Dingler und vor allem Josef Leitner für die Stromversorgung und Kabelspenden, Josef Stuffer für Wasser- und Abwasserversorgung, Anton Bauer für die Kulinarische Bewirtung beim Auf- und Abbau, Andreas Huber als Kommandant der FFW Roßholzen für deren Brandschutz und Absperrungen, Christoph Heibler für die Verwaltungsangelegenheiten im Landratsamt.

Der Bieranstich war trotz Vorurteile wegen der Musik und des Eintrittspreises ein äußerst gelungener Abend mit etwa 1200 Besuchern.

Dank für die Vermittlung der Kabarettisten Da Huawa, da Meier und I ging an Wolfgang Kuffner.

Dank an alle Kuchenspenderinnen für den Tag der Generationen. Sehr begeisterte Resonanzen der anwesenden Senioren. Dank für Organisation vom Kinderprogramm an Anastasia und Sandra Schober.

Dank an alle Beteiligten und Organisatoren Elisabeth Schober und Martin Schweiger für den traditionellen Heimatabend. Schober war stolz auf die Ehrung der drei Damen für 70 Jahre Mitgliedschaft im Verein.

Der Festsonntag wurde unterstützt durch die Priester, Mesnerin, Ministranten, Leonhardiverein für Vorreiter-Spende und alle Verantwortlichen Ihres Amtes, Dank dafür.

Die Zusammenarbeit beim Kesselfleischessen und Schnalzertreffen war rundum Zufriedenstellend.

Dank auch an Festleiter Max Maurer.

Der Vereinsausschuss bedankte sich bei Rainer Nitzsche für seinen freiwilligen und einfallsreichen Einsatz als Fotograph und für die Gestaltung der Internetseite mit einem Geschenk.

Vorstand Schober gab noch die Termine im laufenden Jahr bekannt: 2.3. Faschingsball in Grainbach, 15./16. Und 22./23. 3. Theater „Die drei Eisbären“, 19.5. Wallfahrt nach Maria Eck, 30.5. Trachtenjahrtag in Roßholzen, 5./6. 7. Dorffest, Inngaufest in Pang, Gaufest in Altötting und den Hoagart im Moarhof am 22.11.

  1. Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft

Weiter ging es mit den Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft. Notburga Dingler und Katharina Stuffer konnten die Urkunde und das goldene Ehrenzeichen von Martin Schober und Max Maurer empfangen.

  1. Grußworte von Pfarrer und Bürgermeister

 

Diakon Günter Schmitzberger und Schirmherr und Erster Bürgermeister begrüßten kurz die Versammlung und freuten sich mit dem Verein über den gelungenen Jahresablauf. Beide wünschten dem Verein weiterhin guten Zusammenhalt.

Versprochene Spende an Bedürftige des Samerberges, anstatt der Ehrengaben am Fest, würde demnächst vom Verein an Kirche überwiesen.

  1. Wünsche und Anträge

 Hansi Schober bedankte sich im Namen des Ausschusses bei Ersten und Zweiten Vorstand Martin Schober und Max Maurer mit einem kleinen Geschenk.

Max Maurer bedankte sich im Gegenzug als Festleiter für alle Mithelfer, besonders auch bei allen Kuchenbäckerinnen, die gerne mal vergessen werden.

Als nächsten Punkt sprach Schober die Aufwandsentschädigung von 720 Euro an den Ersten Vorstand an. Als neuen Vorschlag brachte er vor, diese Aufwandsentschädigung allen

5 Vorstandsmitgliedern, also Martin Schober, Max Maurer, Angelika Gaßbichler, Hans Weiß und Hansi Schober auszuzahlen. Wie jedes Jahr wurde auch dieses Mal neu von der Versammlung abgestimmt und von allen anwesenden 64 Mitgliedern zugestimmt.

Zum Vorteil für die Vereinszukunft: Diese Entschädigung könnte vom Mitglied als Spende an den Verein zurück entrichtet werden, und so wäre von dieser Summe 1/3 Steuerfrei anzusehen, als freie Rücklage.

Martin Deindl, als Stellvertreter von Anton Schober, der FFW Roßholzen bedankte sich beim Trachtenverein für die Zusammenarbeit und den Veranstaltungsabend im Festzelt.

Gisela Schober lobte die neu gestaltete Homepage, jedoch fehlen nach Ihren Angaben noch die Inhalte der Gruppen. Rainer Nitzsche würde dazu noch die Informationen benötigen.

Martin Schober hatte noch einen Terminvorschlag für das Kesselfleischessen mit den Altenbeurer Trachtlern (deren gestiftete Sau) am Samstag 23.2. Jedoch gäbe es Terminüberschneidungen.

Desweiteren würde er gerne im Herbst einen Tagesausflug nach Benediktbeuern in das Trachtenarchiv des Landes Bayern durchführen. Näheres würde noch bekannt gegeben.

  1. Neuaufnahmen

An der Jahreshauptversammlung gab es eine Neuaufnahme:  Rainer Nitzsche.

Zum Abschluss bedankte sich Vorstand Martin Schober bei allen Mitgliedern, der Vorstandschaft und dem Ausschuss, die dem Verein immer tatkräftig zur Seite stehen. Und so beendete er die Versammlung mit den Worten

                                                           „Sitt und Tracht der Alten, wollen wir erhalten!“

 

Fotos: Rainer Nitzsche

 

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